Man sagt, Japan sei ein Land der Perversionen. Dort gäbe es angeblich Geschäfte für Erwachsene, seltsame Hobbys, vollwertige Teenager-Liebe und allerlei Perverslinge an jeder Ecke. Solche Dinge gibt es, aber sie sind nicht so verbreitet, wie Touristen sagen.
Hier sind die beliebtesten Missverständnisse über Japan.
Kult der Liebe
Eines der größten Missverständnisse ist die sexuelle Kultur in Japan. Tatsächlich liegt trotz der Freiheiten im ganzen Land das durchschnittliche Alter für den Beginn des Geschlechtslebens bei 18-20 Jahren. Japan ist eines der Länder mit dem geringsten Bedarf an sexueller Nähe: nur 30%. In Russland beträgt dieser Bedarf etwa 80%.
Die Mentalität der Japaner basiert auf gegenseitigem Respekt und Demut. Man darf auch nicht vergessen, dass Japan ein Land des kontinuierlichen Lernens und der Bildung ist. Sie haben keine Zeit, sich mit anderen Dingen abzulenken.
Das Zustimmungsalter beträgt 13 Jahre.
Das stimmt, aber mit einigen Details. Beziehungen sind nur mit Zustimmung der Eltern und nur zwischen Minderjährigen erlaubt. Im Falle großer Liebe oder Schwangerschaft kann ein Mädchen mit 16 Jahren heiraten und ein Junge mit 18 Jahren. Das Zustimmungsalter für Japaner beträgt 20 Jahre.
Geschäfte für Erwachsene
Japan hat die größte Industrie für Erwachsene. Es gibt viele Geschäfte und in jedem von ihnen findet man eine Auswahl für jeden Geschmack. Es gibt thematische Geschäfte, Geschäfte für CDs und Zeitschriften.
Allerdings unterscheiden sich japanische thematische Materialien von westlichen. In Japan basiert alles nicht auf Nacktheit, sondern auf der Möglichkeit der Provokation und Überwachung. In den Darstellungen gibt es Unklarheiten und das kann nur Aufmerksamkeit erregen.
Zugänglichkeit für Kinder
Es gibt viele Produkte, aber auch diese sind für Kinder nicht zugänglich. Sie ist sich dessen sicher: Jeder Kauf von Filmen oder Cartoons für Erwachsene ist nur für Erwachsene zugänglich. Jugendliche sind ziemlich konservativ und betreten solche Geschäfte normalerweise nicht.
